Schlüters an den Mönchsklippen

Unser Skandinavien-Trip endet in Dänemark auf dem gleichen Stellplatz, wo unsere Reise auch begonnen hat. Eine knappe halbe Stunde vom Fähranleger nach Puttgarden entfernt ist der Stellplatz Bandholm noch einmal ein bisschen Heimat für uns.

Dänemark hat uns wieder. Um unsere Reise nicht zu schnell enden zu lassen, lassen wir die Rückreise langsam angehen und lassen uns treiben: wir beschließen spontan die Mönchsklippen (Møns Klint) zu besuchen – eine Empfehlung eines netten Dänen an den Dodekalitten: Eine weiße Steilküste aus Kalkstein. Wunderschön.

Dadurch, dass wir heute ordentlich Kilometer gefahren sind, kommen wir erst um 18 Uhr dort an – und genießen den leeren Parkplatz, die leeren Treppen zum Strand und den leeren Strand. Nur vereinzelt kommen uns Leute entgegen. Wieder ein gutes Timing. Übernachten ist hier leider nicht erlaubt. Beim Parkplatz scannt eine Kamera das Kennzeichen und beim Parkautomaten wird einem das Kennzeichen direkt vorgeschlagen. Heimlich übernachten ist hier nicht.

Wir sind absolut beeindruckt von den großen Klippen – wahnsinn… und wir sind wieder einmal beeindruckt von Rieke und Emma, die ohne mit der Wimper zu zucken, ohne sich zu beschweren oder zu jammern, die 494 Stufen runter und dann wieder hoch bewegen. Da mussten wir alten Eltern schon einmal mehr Pause machen 🙂

Schön ist übrigens auch, dass wir die Kids mit unserem Reise-Fieber angesteckt haben. Gerade Rieke hat in den ersten Tagen viel von Zuhause gesprochen und wollte gar nicht mehr weiterreisen. Jetzt ist sie diejenige, die nicht mehr nach Hause will und zurück nach Schweden möchte.

Der Sonnenuntergang in Dänemark lässt sich auch nicht lumpen

Schweden hat uns unsere letzte Nacht auch sehr versüßt. Wir hatten einen wunderbaren Stellplatz direkt am Meer, vom Sonnenuntergang ganz zu schweigen. Aus unserem Schlafzimmerfenster hatten wir eine super Aussicht. 5 Sterne 🙂

Die Mädels wollten auch wieder Krebse angeln, doch die gab’s an dem Steg leider nicht… Dafür aber unfassbar viele Ostsee-Garnelen in der stillen Ostsee. Der Boden unseres Eimers war zum Schluss ganz dunkel – keine Algen – alles Garnelen.

Wir haben kurzzeitig überlegt, diese auch zu kochen und zu essen, aber gemeinsam entschlossen wir uns, ihnen doch die Freiheit wieder zu geben… dies freute besonders die Tierfreundin Emma, die die Garnelen besonders ins Herz schloss. „Das kitzelt so schön, wenn man die Hand in den Eimer hält.“ 🙂

Wir konnten uns nur schwer von diesem einsamen Strandstück in Schweden trennen

Zwei Nächte noch, dann sind wir wieder daheim. Es geht erst noch zu Enno und Bente an den Plöner See und dann erwartet uns noch eine Hochzeit südlich von Berlin, auf die wir uns schon sehr freuen. ❤ ❤ ❤

Kurz vor unserem Stellplatz Bandholm gelingt uns noch dieser tolle Schnappschuss, den die Mädels aber verschliefen.

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