Schlüters in den Schären

Wir haben die Westküste oberhalb von Göteborg erreicht – jetzt lernen wir endlich die berühmten Schären kennen. Zunächst geht’s zwei Nächte auf den Campingplatz Solvik, der mitten in den Schären liegt. Besonders die Lage der Wohnmobil-Stellplätze haben es uns angetan: der Blick ist fantastisch. Steine, Heide, blauer Himmel und zwischendurch immer wieder Wasser. Und ganz hinten wieder Wasser: die Ostsee – und ein fantastischer Sonnenuntergang am zweiten Abend.

Wir sind hier zwei Nächte, wollen Wäsche waschen und den Kindern (und uns) etwas Ruhe und ein paar deutsche Spielkameraden gönnen. Emma und Rieke bemängeln zwar, dass der Spielplatz soweit weg ist, kommen aber schlussendlich auch damit klar und fühlen sich so wohl, dass wir Eltern auch Mal ne Stunde alleine spazieren gehen können. Herrlich.

Unser Platz in den Schären

Der Campingplatz ist recht weitläufig; zur Badestelle läuft man schon ne knappe halbe Stunde.

Aus einem Ruhetag werden am Abend dann knapp 18.000 Schritte auf Julias Fitbit. Ups. Und durch das Klettern auf die Steine sind abends im Bett die Oberschenkel schwer. 😉

Weiter geht es nach zwei Nächten bei schönsten Wetter (Regenwahrscheinlichkeit von 85% bedeutet in Schweden: Sonne satt) nach Smögen. Wir wollen die berühmten bunten Fischerhäuser Bryggan angucken – dies gelingt uns auch noch recht allein. Gut, dass wir so zeitig aufgebrochen sind vom Campingplatz.

Am Hafen vorbei finden wir dann das nächste Highlight: einen Wanderweg über die Schären mit einem wundervollen Blick über das Meer. wir haben so Glück mit den Momenten! Und die Kids schätzen das tatsächlich auch schon wert. Emma sagt mehrmals: „Mama, das ist sooo schön.“ Und auch Rieke genießt und meckert ausnahmsweise Mal nicht. 😉

Wanderung durch die Schären

Auf dem Rückweg zum Parkplatz (Jan hat einen unfassbaren Spürsinn für zentrale Gratisplätze) bummeln wir noch ein bisschen durch den Hafen und an den Outlets vorbei und sind anschließend Besitzer von super-duper Krebsangeln. Die Kids haben uns breitgeschlagen – und was sollen wir sagen: Jan hält die Angel 2 Minuten ins Wasser und schwupps ist Mr. Crab 🦀 an der Salamischeibe. Ist wohl n gescheiter Köder gewesen.

Unser neuestes Hobby: Krebse angeln

Von Smögen aus geht es dann weiter auf Küstenstraße gen Lysekil. Emma hatte vor ein paar Tagen den Wunsch geäußert, mal wieder ein Aquarium zu besuchen und so schauten wir uns dann noch die Tierwelt der Schären unter Wasser an…

Eine Toilette mit Aquarium. meeega!

Besonders Rieke war beeindruckt, hatte sie doch noch nie so viele Fische, Krebse und Seesterne auf einem Haufen gesehen.. Emma fand den Themenbereich zur „Verschmutzung der Meere“ interessant „hey, das hatten wir schon in Sach!“ Wusstet ihr, dass eine Angelschnur 600 Jahre braucht um zu verrotten?

Mit der Gratis-Fähre (Straßenersatz) ging es dann rüber auf die nächste Halbinsel, wo wir uns dann in Henan am Hafen für die Nacht niederließen.

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