Schlüters im Fulufjället

Heute stand der zweite Nationalpark auf unserem Plan. Nach einer entspannten Nacht am rauschenden Wasserfall mussten wir nur ne knappe halbe Stunde fahren, um beim Nationalpark anzukommen.

Abschied von unserem Herzens-Stellplatz auf dieser Tour

Leider haben wir ein bisschen zu lang noch „rumgedödelt“ vor der Abfahrt (Frösche gefangen, Blaubeeren gepflückt), so dass wir zur Maintime gegen 11.30 beim Parkplatz ankamen. Es war ordentlich was los. Wir hatten aber insofern Glück, dass wir mit dem Womo da waren – denn so konnten wir an den an der Straße parkenden Autos bis zum Womo-Parkplatz durchfahren (Übernachten ist hier im Gegensatz zu Store Mosse nicht erlaubt).

Im Nationalpark verlief es sich dann aber doch recht gut mit den Besuchermassen. Das Naturum (Besucherzentrum) war leider aufgrund von Corona geschlossen, aber ein kleiner Stand davor verkaufte doch Jans Patches: sein erklärtes Ziel: von jedem Park, den wir besuchen, bringt er sich welche mit. Aus Norwegen und Finnland hat er auch schon welche…

Wir entschlossen uns, den 4km Rundweg zu nehmen, der direkt am großen Wasserfall vorbei geht. Im Nachhinein hätten wir auch den 6 km Weg nehmen können – die Kids waren wieder gut drauf und motiviert. Kletterten über Wurzel und Steine, suchten einen Geocache, zapften frisches Trinkwasser an einer Quelle, liefen über breite Holzstege voraus (ein großer Teil des Weges ist komplett barrierefrei. Super!) .

Zum Abschluss unserer Tour gab’s Nudeln mit Tomatensoße im Womo und für jeden ein leckeres Eis

Beim nächsten Mal würden wir auch Grillgut und Holzkohle mitnehmen – mehrere Feuerstellen säumen den Weg und man kann überall wunderbar picknicken. Wirklich schön angelegt das Ganze.

Schon von weitem hörten wir dann das Rauschen des Wasserfalls, dem höchsten in Schweden. 93 m tief fällt das Wasser den Berg hinunter – das ist höher als der Harsumer Kirchturm.

Der Wasserfall kommt näher…

Unvorstellbar, wenn man nicht selbst davor steht. Die anderen Menschen konnte man gut ausblenden. Wirklich sehr beeindruckend und wir hatten so Glück wieder mit dem Wetter. Sonnig. Aber nicht zu warm, nur 18 Grad. bestes Wanderwetter.

Da ist er! Klettern auf Geröll verboten, aber manche wissen es ja wieder besser 😦
Rechts neben dem Wasserfall steht ein Mensch – so kann man sich die Größe besser vorstellen…

Jetzt geht’s also wieder auf den Weg gen Süden für uns. Knapp 1500 Kilometer liegen noch vor uns – und wir haben noch eine Woche Urlaub dafür. Das sollte entspannt klappen. Wir werden wieder über die Öresundbrücke und mit der Fähre nach Fehmarn übersetzen. Wir haben hin und her überlegt, ob nicht noch Norwegen für uns eine Option wäre – Dank Dirk wissen wir, dass wir sogar hätten einreisen dürfen mit den Kids. Aber wir entscheiden uns dagegen. Schweden hat soviel zu bieten – so ungefähr heute noch 60 Kilometer Schotterpiste (wenn man einmal falsch abbiegt…).

Aber gibt es wirklich ein „falsch“ auf unserer Tour? Ohne unsere Schotterfahrt hätten wir ganz viel Wald, den Regenbogen und ganz viele Elche – äh Kühe – auf der Straße verpasst. Gestanden haben wir einsam auf einem Platz nahe der Route 66.

Und dazu ABBA ❤

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